FZ002 Campusbahn – Michael Servos

Am 10. März wird in Aachen über die Campusbahn abgestimmt. In einer kleinen Reihe unterhalte ich mich mit Befürwortern und Gegner über die Campusbahn. Heute mit Michael Servos (SPD).

Wir reden über Trassenführung, Alternativen, Förderungen Kosten, die Komplexität und ein bisschen Politik im allgemeinen.

Die Anlagen und Quellen dürfen gerne in den Kommentaren ergänzt werden.

Anlagen:

Veröffentlicht von Tim Becker This work is licensed under the CC BY-SA 3.0 DE license. . Veröffentlicht von Tim Becker This work is licensed under the CC BY-SA 3.0 DE license. .

5 Gedanken zu „FZ002 Campusbahn – Michael Servos

  1. Stephan Schielke

    Schönes Interview.

    Missfallen hat mir, dass die Gegner der Campusbahn oftmals als ahnungslos hingestellt werden. So als ob die Gegner nur genauer hinhören müssten, mehr vertrauen sollten und mehr wagen sollten. Ansonsten muss ich aber den neutralen Ton und die neutralen Fragen loben.

    Ich hatte das Gefühl, dass zu sehr der Idee der Campusbahn “herumgehackt” wurde. Die Idee der Campusbahn ist toll! Das streiten auch Gegner kaum ab.

    Es muss viel mehr über die Finanzierung und das Stadt-Aachen-Defizit geredet werden. Das wurde hier gemacht; finde ich sehr gut!

    Auch die ÖPNV-Kosten der Stadt, die im Vergleich zu anderen Dingen gering sind, können den Weg zu einem Nothaushalt bereiten. Auch wenn die Campusbahn der Stadt nicht das Genick bräche, so hinterließe sie eine Kerbe beim Scheitern des Projekts.

    Die Frage, was bei einer Kostenexplosion passiert, wurde mehrmals umgangen (ab 41:20).

    Das Argument “Die Kosten trägt dann doch eh das Land” stört mich immens. Ob unser Steuergeld nun von Aachen aus eingesetzt wird oder von Land oder vom Bund ist doch völlig egal. Fördergelder vom Land sind Steuergelder.

    Leider gibt es defacto keinen Plan für das Scheitern des Projektes. Was ist wenn es einfach nicht klappt? Selbst 1000 positive Vergleichsprojekte sind keine Garantie. Wo ist die Reißleine? Ohne das zu wissen bin ich nicht bereit nur das geringste Risiko einzugehen.

    Jedes private und privatwirtschaftliche Projekt hat eine Grenze ab der man sagt: “Es sollte einfach nicht sein”. Meine subjektive Angst ist die vieler Bürger, dass nach Projektstart auf Gedeih und Verderb weiter auf einem eventuell totem Pferd geritten wird.

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    1. Jan van den Hurk

      @ Stephan:
      Könntest du erläutern, was du genau mit “Scheitern” meinst? Ist es das Überschreiten einer selbst gesetzten Finanzhürde (letzter Absatz) oder etwas anderes?

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